Virtual Reality Training

Virtual Reality ermöglicht die Simulation physischer Präsenz und Interaktion und wird in der Regel mit Videospielen in Verbindung gebracht.

Mit Computersimulationen bereiten sich heute Astronauten auf das Leben auf der Internationalen Raumstation vor, trainieren Weltraumspaziergänge und bedienen Geräte in der Schwerelosigkeit - und das alles, ohne jemals den Boden zu verlassen.

ESA-Astronaut Luca Parmitano ist mit Hochdruck damit beschäftigt, sich auf seine Mission Beyond vorzubereiten. Auf diesem Bild ist zu sehen, wie sich Luca durch eine computergenerierte Umgebung bewegt, um herauszufinden, welchen Weg er außerhalb der Raumstation während seines Spaziergangs nehmen könnte. Die Simulation soll ihn darauf vorbereiten, während des eigentlichen Außenbordeinsatzes besser Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Das Trainingscenter ist Bestandteil des Virtual Reality Laboratory im Johnson Space Center der NASA in Houston.

Die internationale Zusammenarbeit in der astronautischen Raumfahrt findet nicht erst auf der Raumstation statt, sondern schon vor und während der Ausbildung der Astronauten. Sie werden sowohl im Johnson Space Center der NASA als auch im Sternenstädtchen bei Moskau und im Europäischen Astronautenzentrum in Köln auf ihren Einsatz vorbereitet.

Im Juli 2019 startet sein sechsmonatiger Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation im Rahmen der Expedition 60/61 gemeinsam mit dem NASA-Astronauten Andrew Morgan und dem Roskosmos-Kosmonauten Alexander Skvortsov.

Luca wird sich zuvor einer gründlichen Einweisung in Sicherheitsverfahren und Roboteroperationen unterziehen und die Experimente kennenlernen, die er auf der ISS durchführen wird. Seine letzte Mission fand im Jahr 2013 statt.

In der zweiten Hälfte seiner Mission wird Luca zum Kommandanten der Raumstation ernannt. Damit übernimmt zum dritten Mal ein europäischer Astronaut diese Führungsrolle, aber zum ersten Mal ein italienischer Astronaut.

Wie wird Luca diese spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe wahrnehmen?

"Ich sehe mich selbst als Vermittler. Mein Ziel wird es sein, jeden so weit wie möglich dazu zu bringen, sein Bestes zu geben", sagt er.

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