N° 13-2016

Einladung für Medienvertreter – Integration des europäischen Service-Moduls für Orion

11 Mai 2016

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Airbus Defence and Space baut im Auftrag der ESA das europäische Antriebs- und Versorgungsmodul für das NASA-Raumfahrzeug Orion. Am Airbus-Standort Bremen haben nun die Arbeiten zur Integration des Flugmodells des Moduls für die erste Weltraummission von Orion begonnen. Aus diesem Anlass sind Vertreter der Medien am 19. Mai in Bremen zu einer Presseveranstaltung eingeladen.

Mit der Entwicklung dieses Moduls kommt der ESA und Airbus im Hinblick auf die nächste Etappe der bemannten Raumfahrt eine wichtige Rolle zu, da die NASA mit ihrem Raumfahrzeug Orion Astronauten auf Explorationsmissionen über die Mondumlaufbahn hinaus entsenden will.

 

Das unterhalb der Raumkapsel befindliche Service-Modul stellt den Antrieb, die Wärmekontrolle sowie die Strom-, Wasser- und Luftversorgung sicher.

 

Die „Exploration Mission-1“, sozusagen die Generalprobe für dieses Raumfahrzeug der nächsten Generation, wird noch unbemannt sein und Orion 2018 in eine Mondumlaufbahn in mehr als 64 000 km Entfernung befördern, um vor einem echten bemannten Einsatz die Funktionsfähigkeit des Systems unter Beweis zu stellen.

 

Das europäische Industrieteam unter der Leitung von Airbus Defence and Space entwickelt und baut gemäß den vom ESA-Ministerrat von November 2012 gefassten Beschlüssen das europäische Service-Modul für die erste Explorationsmission und kann dabei auf die wertvollen Erfahrungen zurückgreifen, die beim Bau der fünf automatischen ATV-Versorgungstransporter für die ISS gewonnen wurden.

Vorläufiges Veranstaltungsprogramm

Halle 43, Airbus Defence and Space, Bremen

 

10.30 Uhr – Einlass und Begrüßung

11.00 Uhr – Beginn der Veranstaltung mit:

–     Jan Wörner, ESA-Generaldirektor

–     Jim Free, stellvertretender beigeordneter NASA-Administrator für technische Angelegenheiten in der Missionsdirektion für bemannte Exploration und Raumflugbetrieb

–     Philippe Deloo, ESA, Leiter des Orion-ESM-Programms

–     ein Vertreter des DLR

–     Bart Reijnen, Airbus DS, Leiter für orbitale Dienste und Exploration

–     Walter Cugno, Thales Alenia Space, stellvertretender Vorsitzender für Exploration und Wissenschaft

–     Michael Hawes, Lockheed Martin, stellvertretender Vorsitzender und Orion-Programmleiter

11.50 Uhr –  Fragen und Antworten

12.15 Uhr –  Gelegenheiten für Einzelinterviews

12.45 Uhr –  Erfrischungen

13.30 Uhr –  Ende der Veranstaltung, weitere Gelegenheiten für Fotos, Besichtigung des Flugmodells

Anmeldung

Medienvertreter mit einem gültigen Presseausweis werden gebeten, sich bis spätestens 16. Mai 2016 bei Airbus über visits.bremen@airbus.com anzumelden.

 

Wichtiger Hinweis: Die Sicherheitsvorschriften zum Betreten des Geländes erfordern das Vorzeigen eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Presseausweise werden nicht akzeptiert.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

ESA-Referat Medienbeziehungen

Tel.: + 33 (0) 1 53 69 72 99

E-Mail: media@esa.int

 

Airbus Defence and Space Media Relations Office

Tel.: +49 (0)89 607 33971

E-Mail: ralph.heinrich@airbus.com

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

 

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU.

 

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

 

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

 

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

 

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

 

Mehr über die ESA: www.esa.int.

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