N° 4-2016

Einladung für Medienvertreter – Sentinel-3 für die Zukunft

02 Februar 2016

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Medienvertreter sind eingeladen, in Paris einer Presseveranstaltung anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der ESA und Thales Alenia Space über den Bau von zwei weiteren Satelliten für die Mission Sentinel-3 beizuwohnen. Mit dieser Unterzeichnung, die am 9. Februar um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Salons Hoche stattfindet, wird die Fortsetzung der Satellitenbaureihe Sentinel-3 für Europas Umweltprogramm Copernicus sichergestellt.

Die Mission Sentinel-3 besteht aus einer Konstellation von zwei Satelliten: Sentinel-3A und -3B, wobei der erste Satellit im Februar und sein Zwilling 2017 gestartet werden soll. Die Mission wird mit einer optimalen globalen Erfassung und Bereitstellung von Daten Copernicus’ Blick fürs Ganze möglich machen.

Das französische Unternehmen Thales Alenia Space stand beim Bau der ersten beiden Satelliten einem Konsortium von mehr als 100 Unternehmen vor. Mit der Unterzeichnung des 450 Mio. € schweren Vertrags wird nun die Entwicklung der Satelliten Sentinel-3C und -3D eingeleitet.

Die Sentinel-3-Satelliten sind mit mehreren hochentwickelten Instrumenten für systematische Messungen der Ozeane, der Land- und Eisflächen sowie der Atmosphäre der Erde ausgerüstet. Über den Ozeanen wird Sentinel-3 die Temperaturen, die Farbe und die Höhe der Meeresoberfläche sowie die Dicke des Meereises messen. Mit diesen Beobachtungen können beispielsweise Veränderungen des Meeresspiegels, die Meeresverschmutzung und die Bioproduktivität überwacht werden. Über Landflächen wird Sentinel-3 Waldbrände überwachen, Karten zur Landnutzung erstellen, Angaben zum Vegetationszustand liefern und die Höhe von Flüssen und Seen erfassen, womit diese innovative Mission die hochauflösenden Aufnahmen des Sentinel-2-Satellitenpaares ergänzen werden.

Die Presseveranstaltung in Paris wird Medienvertretern Gelegenheiten für Interviews mit hochrangingen ESA-Vertretern und Verantwortlichen der Sentinel-3-Mission bieten, u. A. mit ESA-Generaldirektor Jan Wörner, dem ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, Volker Liebig, und dem ESA-Programmleiter für das Copernicus-Weltraumsegment, Guido Levrini. Vertreter der Europäischen Kommission, von Thales Alenia Space und der französischen Raumfahrtagentur CNES werden ebenfalls zugegen sein.

Die Adresse lautet Salons Hoche, 9 Avenue Hoche, 75008 Paris. Stattfinden wird die Veranstaltung in der Suite Longchamp.

Mehr über Sentinel-3 auf www.esa.int/sentinel3.

Veranstaltungsprogramm

16.40 Uhr - Anmeldung der Medienvertreter

17.00 Uhr - Begrüßungsansprachen

Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA

Volker Liebig, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme

Joël Barre, Generaldirektor des CNES

Peter Breger, Stellvertretender Referatsleiter für Copernicus, Europäische Kommission, GD GROW

17.30 Uhr - Unterzeichnung des Vertrags

17.35 Uhr - Thales Alenia Space

Jean-Loïc Galle, Vorstandsvorsitzender von Thales Alenia Space

17.45 Uhr - Das Programm Copernicus

Guido Levrini, ESA-Programmleiter für das Copernicus-Weltraumsegment

Programmdirektor von Thales Alenia Space (nzb)

17.55 Uhr - Fragen und Antworten

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU.

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen

Tel.: +33 (0)1 53 69 72 99

E-Mail: media@esa.int

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