Die Erde im WandelAccess the video

Den Zustand unseres Planeten messen

8 Februar 2019

Für einige mag das Konzept der "Wissenschaft" schwierig oder sogar langweilig erscheinen, insbesondere wenn es in der Schule schlecht vermittelt wurde. Da wir alle jedoch mit den Folgen einer sich schnell verändernden Welt konfrontiert sind, ist die Wissenschaft von grundlegender Bedeutung für die Umsetzung von Strategien zur Anpassung und Risikominderung. Dank Satelliten, die wichtige wissenschaftliche Daten liefern, sind wir mehr denn je in der Lage, die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

Es versteht sich von selbst, dass die Umwelt einen großen Einfluss auf unsere Lebensqualität hat. Saubere Luft und die Verfügbarkeit von Trinkwasser und Lebensmitteln sind eine Grundvoraussetzung und gehören sogar zu den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung. Aber auch Stadterweiterung, Industriewachstum und andere Aspekte des modernen Lebens vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer steigenden Weltbevölkerung stehen ganz oben auf der Liste der globalen Anliegen.

Ein Großteil der Menschheitsgeschichte wurde direkt oder indirekt von der Geowissenschaft beeinflusst. Aber eine der größten wissenschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, ist es, die Feinheiten des Systems Erde zu begreifen und zu, verstehen, wie der Mensch das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Welt beeinflusst.

Der Weltraum bietet einen einzigartigen Blick auf die Erde und dank Satelliten können wir unseren sich verändernden Planeten besser verstehen und überwachen.

Seit dem Start des ersten Wettersatelliten Meteosat im Jahr 1977 widmet sich die ESA der Beobachtung der Erde aus dem All. Diese erste Mission und die darauffolgende Reihe von meteorologischen Satelliten sowie die Umweltmissionen ERS und Envisat, die eine Fülle von Informationen über Land, Atmosphäre, Ozeane und Eis lieferten, führten in wenigen Jahrzehnten zu einem besseren Verständnis unseres Heimatplaneten.

Die neuere Serie von Earth Explorer-Missionen der ESA widmet sich den wichtigsten Herausforderungen, die von der Wissenschaftsgemeinschaft identifiziert wurden, und demonstriert gleichzeitig bahnbrechende Weltraumtechnologien und Beobachtungstechniken. Die Earth Explorers gelten als einige der besten wissenschaftlichen Satellitenmissionen der Welt.

Und das vor gerade einmal 20 Jahren konzipierte Copernicus-Programm in Europa ist in vollem Gange. Sieben Copernicus-Sentinel-Satelliten sind bereits im Orbit und liefern eine unglaubliche Menge an Daten für verschiedene Dienste. Sie tragen dazu bei, die heutigen Herausforderungen wie Urbanisierung, Ernährungssicherheit, den steigenden Meeresspiegel, das abnehmende Polareis, Naturkatastrophen und natürlich den Klimawandel, in Angriff zu nehmen.

Diese Missionen ermöglichen zusammen mit Satellitenmissionen anderer Raumfahrtagenturen auf der ganzen Welt und dank globaler Zusammenarbeit wissenschaftliche Forschung, die allen zugutekommt. So können wir den Puls unseres Planeten aus dem Weltraum zu lesen, damit Umweltfragen angegangen werden können.

Wissenschaft findet sich bei der ESA überall. Neben der Erforschung des Universums und der Beantwortung der großen Fragen über unseren Platz im All entwickeln wir die Satelliten, Raketen und Technologien, um dorthin zu gelangen. Wissenschaft hilft uns auch, uns um unseren Heimatplaneten zu kümmern. Die ganze Woche über stellen wir verschiedene Aspekte der wissenschaftlichen Forschung bei der ESA vor. #ScienceAtESA

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