Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft unterzeichnet eine gemeinsame Erklärung zur europäischen institutionellen Nutzung von Ariane 6 und Vega-C

1 Februar 2019

Die Österreichische Forschungsförderungsagentur hat gestern ihre Unterschrift unter die gemeinsame Erklärung gesetzt, die bereits im Oktober 2018 von den europäischen Institutionen ASI, ESA, CDTI, CNES & DLR und der Schweizerischen Eidgenossenschaft unterzeichnet wurde.

Gegenstand der gemeinsamen Erklärung ist die Unterstützung über den institutionellen Einsatz der Ariane-6 und der Vega-C, in der die Unterzeichner ihren uneingeschränkten Rückhalt für die europäische Raumfahrzeugträgerindustrie und für die europäischen Trägerraketen Ariane-6 und Vega-C zum Ausdruck bringen. Damit erkennen sie die Vorteile an, die mit der Bündelung ihrer institutionellen Nachfrage nach Startdiensten für die Gewährleistung eines unabhängigen, kosteneffizienten, erschwingliche und verlässlichen Zugangs Europas zum Weltraum unabdingbar sind.

Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, unterzeichnete die gemeinsame Erklärung in Anwesenheit von Jan Wörner, Generaldirektor der ESA, und Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Raumfahrzeugträger, am Hauptsitz der ESA in Paris.

Die Raumfahrtkapazitäten sind für gesellschafts-, handels- und sicherheitspolitischen Ziele von strategischer Bedeutung. Der Weltraum ermöglicht die Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen und die Förderung von Arbeitsplätzen und Wachstum. Europa muss in diesem Bereich eine führende Position beibehalten. Europas Handlungsautonomie im Weltraum hängt von der Unabhängigkeit des Zugangs zum Weltraum ab.

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