Europas Datenautobahn im All überträgt erstmals Sentinel-1-Bilder per Laser

1 Juni 2016

Die ESA hat heute erstmals Bilder des Satelliten Sentinel-1 veröffentlicht, die durch die führende Lasertechnologie des Europäischen Datenrelaissatellitensystems (EDRS) aus hohem Orbit zur Erde übertragen wurden, wie ESA-Generaldirektor Jan Wörner auf der ILA in Berlin bekannt gab.

Die beiden Bilder wurden über der Insel La Réunion vom Copernicus-Radarsatelliten Sentinel-1A aufgenommen: das erste Bild in einem hochauflösenden Modus, das zweite mit einem breiten Aufnahmestreifen, der eine großflächige Abdeckung der Meeresumgebung ermöglicht und so insbesondere für die Meeresüberwachung genutzt werden kann.

Sentinel-1A, der mit 28 000 Stundenkilometern die Erde umkreist, sendete die Bilder per Laserstrahl direkt zum EDRS-A-Knotenpunkt in einem geostationären Orbit mit einer Übertragungsrate von 600 Mbit/Sek. EDRS hat die Daten sofort zur Erde gesendet.

 

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Die Insel La Réunion und Umgebung Access the image

Weitere Informationen dazu gibt es hier

Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn müssen in der Regel zunächst in Reichweite einer Bodenstation gelangen, bevor sie ihre Daten zur Erde senden können. Mit EDRS hingegen werden diese Daten von einer höher gelegenen geostationären Position aus über eine Laserverbindung eingeholt und sofort zur Erde gesendet, womit sich der Zugriff auf Daten ganz erheblich verkürzt.

Mehr zum Thema EDRS unter: www.esa.int/EDRS

 

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